Hopfengartenverein KMS 1932 e.V.

Siedlerfahrt 2015 nach Bremen und Bremerhaven - 08. bis 11. Oktober

Von der Quelle zur Mündung

 

Ein Jahr geht schnell vorüber, heißt es in einem bekannten Schlager. So auch die Zeit seit Oktober 2014, als wir im "Grünen Herzen Deutschlands" waren.


In diesem Jahr führte uns der Reiseweg entlang des Flüsschens Aller, das in der Hohen Börde entspringt und sich über die Landesgrenze – einmal eine Grenze zwischen den Welten - nach Niedersachsen schlängelt, um dort nördlich von Verden in die Weser zu münden. Deren Verlauf folgten wir dann weiter nach Bremen und Bremerhaven, um von dort einen Abstecher zu unserem Heimatfluss Elbe zu machen, an dessen Trichtermündung Cuxhaven liegt. Flüsse spielten bei unserer diesjährigen Reise eine große Rolle. Aber der Reihe nach!


Am 8.Oktober ging es pünktlich um 8.00 Uhr los. Unser Organisator - Kuno Möller – begrüßte uns und überreichte um 8.25 Uhr traditionsgemäß ein Begrüßungsgetränk. Prachtvoll! Doch trotz der tollen Begrüßung schauten wir besorgt zum Himmel hinauf. Dicke Regenwolken hingen bedrohlich an ihm.


Unser erstes Reiseziel war der Vogelpark Walsrode, wo wir mit zwei Vogelschauen belohnt wurden. Wir staunten nicht schlecht, wie viele Vogelarten es doch auf der Welt gibt. Der Einblick war zwar nur kurz, aber sehr lehrreich, zumal, uns vorgeführt wurde, wie gut man Vögel auch trainieren kann.


Weiter ging es in einen Gasthof „Zur Linde“ vor den Toren der Stadt Verden, dem Ortsteil Groß Hutbergen, wo uns eine ordentliche Gastronomie und auch Beherbergung erwartete. Am 9.10. brachte uns der Bus in die Hansestadt Bremen, allen bekannt durch die Bremer Stadtmusikanten, scherzhaft von unserer Reiseleiterin als erste Hausbesetzer tituliert. Auf dem Marktplatz kam es dann zu einem außerplanmäßigen Treffen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer. (Unser Vorstand ist doch immer für eine Überraschung gut. Timing ist alles!) Im Schnoorviertel- dem ältesten Teil Bremens – erregte dann ein Brunnen das besondere Interesse, denn er stellt eine Badeszene dar. Eine Dame, ein Herr und noch ein Kopf sind zu erkennen. Ein lustvolles Leben! Hochinteressant waren im Ensemble Markt, Rathaus, Roland, Dom und etwas versteckt die Bremer Stadtmusikanten. Weiter ging es durch schmale Gassen und verträumte Plätze.


Der Abend war der Stadt Verden vorbehalten. Die Besichtigung des Doms war wegen seiner Bauweise ein besonderes Erlebnis. Verden hängt historisch das Blutgericht Karls des Großen über die Sachsen an, bei dem 4.500 Sachsen hingerichtet worden sein sollen. Eine Mär, wie Historiker behaupten! Gab es doch zu der Zeit gar nicht die Masse an Menschen.


Am folgenden Tag ging es nach Bremerhaven, bekannt durch seine Bedeutung als Auswandererhafen von Europa in die "Neue Welt". Heute ein Umschlagplatz für die Autoindustrie. Bis zu 8.000 PKW kann ein Autotransporter an Bord nehmen. Das Ausmaß des Hafens wurde uns bei einer Hafenrundfahrt bewusst.


Am Nachmittag verließen wir die Weser und begaben uns nach Cuxhaven, wo die Elbe in einem breiten Trichter in die Nordsee mündet. Am anderen Ufer liegt Brunsbüttel, der Anfang des Nord-Ostsee-Kanals.


Zusammenfassend kann man sagen, dass die Reise einen sehr hohen Bildungswert hatte, denn wer wusste schon, wie die Bezeichnung Grünkohl mit Pinkel für eine Speise entstanden ist. Wir wissen es jetzt, um nur ein Beispiel zu nennen.


Dank an alle Organisatoren und auch an die Mitreisenden, die durch ihre Aufgeschlossenheit zum Gelingen der Reise beigetragen haben. Deshalb ist die Vorfreude auf die nächste Fahrt groß.

Siedlerfahrt vom 08. bis 11. Oktober 2015

Siedlerfahrt 2014 in den Thüringer Wald - 09. bis 12. Oktober

"Ich wandre ja so gerne am Rennsteig …"


Wer kennt sie nicht, die fast "Nationalhymne" der Thüringer. Obwohl vielen unserer Vereinsmitglieder  durch Reisen bestens bekannt, lockte es uns doch in diesem Jahr einmal in das "Grüne Herz" Deutschlands – nach Thüringen -  zu fahren, wobei die Betonung hier auf dem Begriff fahren liegt, denn wir saßen wieder in einem Bus von "Burgtourist". Somit sind wir also nicht dem Rat von Herbert Roth gefolgt, sondern haben per Bus den Rennsteig überquert. Ziel unserer Reise am 9. 10. war das kleine Städtchen Friedrichroda. Aber bevor wir dort eintrudelten, machten wir einen Abstecher in Thüringens Landeshauptstad Erfurt.

 

Eine Stadtführung stand auf dem Programm. Zuvor aber durften wir individuell unsere Kaumuskulatur betätigen - Thüringer Rostbratwurst und Buletten. Dann standen wir vor dem imposanten Erfurter Dom, einem Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert. Leider versperrte ein Riesenrad die optimale Ansicht, aber auch die Erfurter wollen mit ihrer Kirmis Spaß haben. Nach eigenen Erkundungen begann unsere Stadtführung. Am imposantesten ist doch immer wieder der Anblick der Krämerbrücke – Häuser auf einer Flussbrücke! Neben den Erläuterungen der Bauwerke gab es auch aufschlußreiche Informationen zum Reformator Martin Luther.

 

Als der Bus sich nun unserem Zielort näherte, sahen wir einer Trutzburg gleich unser Hotel über dem Ort thronen. Wir fühlten uns bei der guten Unterbringung und Versorgung auch wie Burgbesitzer. Die Abende verbrachten wir bei Spiel und Tanz. So kam keine Langeweile auf.

 

Am Freitag grüßte uns von Ferne die Wartburg und das Burschenschaftsdenkmal. Als unser Reisebegleiter vom Rennsteig sprach, stimmten wir das Rennsteiglied an. Die Textkenntnis ließ allerdings zu wünschen übrig, moderne Technik aus dem mp3 player half nach. Was soll ich sagen, die Wartburg ist immer wieder ein Erlebnis für sich, ist sie durch das Wartburgfest von 1817 doch auf immer mit der deutschen Reichsgründung und der Reformation verwurzelt. Weitere Ziele unserer Reise waren die Klassikerstadt Weimar mit ihrem berühmten Zwiebelmarkt, Suhl, bekannt als Stadt der Waffenschmiede und des Fahrzeugbaus.

 

Ein Erlebnis der besonderen Art war am letzten Tag der Besuch des Baumwipfelpfads im Hainich. Ein herrlicher Waldspaziergang, dann der Aufstieg auf den Wipfelpfad, auf dem es viele Informationen zur Flora und Fauna gab. Vom Turm hatte man zudem eine beeindruckende Sicht über den mächtigen Baumbestand , nun aber schon mehr das "bunte Herz" Deutschlands.

 

Den Ausklang unserer Reise bildete ein Kurztrip in das Städtchen Bad Langensalza mit seinen Kirchen und den kleinen Cafes. Dann grüßte uns auf der Rücktour Kaiser Wilhelm vom Kyffhäuser herunter. Erwähnt werden soll auch unser Besuch auf dem Inselsberg, denn damit verbunden war auch eine Überquerung des Rennsteigs. Dank sagen möchten wir an dieser Stelle Dieter Schwarzer als Organisator, dem Busfahrer sowie allen Mitreisenden, die durch ihre gute Laune zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben.

Siedlerfahrt vom 09. bis 12. Oktober 2014

Siedlerfahrt ins Zittauer Gebirge - 10. bis 13. Oktober 2013

Schunkelschnaps und Huschebahn – Resümee einer Busreise


Der Herbst begann die Blätter an den Bäumen zu färben und eine Vielzahl von Siedlern entstaubte ihre Koffer, denn die alljährliche Siedlerfahrt vom 10. bis 13. Oktober 2013 stand wieder an. Diesmal ging es auf der "Regenautobahn" in Richtung Zittauer Gebirge. Ziel war der am romantischen Felsen Oybin gelegene "Oybiner Hof". Eine Anreise ist lang, der Regen trommelte an die Scheiben des Reisebusses. Wir nahmen es gelassen, denn richtige Siedler sind es gewohnt, Vorsorge zu treffen, um aus allem das Beste zu machen. So hob sich schnell die Stimmung auch durch das Verteilen von Süßigkeiten und kleinen Stolpermännern. Erste Station war die Weinbrennerei in Wilthen – Besichtigung und Verkostung. Weiter ging es bei Sonnenschein nach Bautzen – Stadtführung mit der Türmerin. In Oybin erwartete uns ein wunderbares Quartier mit ordentlichen Betten und vielen angenehmen Kalorien. Am nächsten Tag zuckelten wir gemütlich mit der Schmalspurbahn nach Zittau. Ein sachkundiger Führer begleite uns durch die Stadt. Der Bus brachte uns anschließend nach Obercunnersdorf, um die berühmten Umgebindehäuser zu betrachten und deren Historie zu erfahren. Damit deren Wände für uns im Lot erschienen, gab es zuvor den berühmten Schunkelschnaps. Am Abend vereinte uns eine heiße Disco auf der Tanzfläche. Runter mit den Kalorien war hier die Devise! Spaßfaktor 10 – die Hütte bebte! Ein Erlebnis besonderer Art war das Kloster im böhmischen Heimhurg und der Eilmarsch auf den Jeschken. Ein Teil der Gruppe erstürmte den Berg, der Rest "bewachte" den Bus – Arbeitsteilung eben- Am Heimreisetag konnten wir uns an der Schönheit der restaurierten Innenstadt von Görlitz erfreuen.


Ein Dankeschön an Kuno Möller für die ausgezeichnete Organisation sowie an Renate Rohde und Elke Möller, die sich zum Wohle der Reisenden als Stewardessen betätigten. Fazit: Wieder eine gelungene Gemeinschaftsfahrt!


Gloria und Helmut Ostermeyer

Siedlerfahrt-Zittauer-Gebirge - 10. bis 12. Oktober 2013

Prager Impressionen - Siedlerfahrt nach Prag - 11. bis 14. Oktober 2012

Erwartungsfroh und gut gelaunt eroberten 38 Reiselustige den Bus, um einige schöne Tage in Prag zu verleben. Schon die Anreise in dem sanft dahin gleitenden Bus mit erhöhter Aussicht durch die herbstlich gefärbte Landschaft – bei guter Versorgung durch Lindi und spendable Mitreisende – war ein Vergnügen. Nach Zimmerverteilung und kleiner Verschnaufpause ging es gemeinsam auf Entdeckung in die Goldene Stadt an der Moldau; logisch, dass bei breit gefächerter Interessenlage die Gruppe bald aufbröselte, damit die jeweiligen Ziele erreicht werden konnten. Da das Hotel über keinen Gastraum für gemeinsame Abendveranstaltungen verfügte, förderte das die Entdeckerlust auf die große Vielfalt urigster Prager Kneipen nach jedem Geschmack. Am nächsten Morgen fanden sich alle beim gemeinsamen Frühstück wieder ein, berichteten von spannenden Abendgestaltungen und verabredeten sich neu. Dann gab es die wichtigsten Infos für die gemeinsam geplanten Unternehmungen. So besuchten wir die Prager Burg, lauschten dem Stadtbilderklärer und genossen bei herrlichem Wetter die beeindruckende Aussicht. Faszinierend waren: Prager Rathaus mit seiner weltberühmten Uhr, Teynkirche, der Wenzelsplatz, Karlsbrücke und überall Menschenmassen. Etwas ruhiger die Kleinseite mit den malerischen Gassen. Und dann wieder der Blick vom Hradschin über die Silhouette der Stadt hin zum Vysehrad, der zweiten Prager Burg. Auch bei der Schiffsreise auf der Moldau lachte uns die Sonne an und so erfreuten wir uns an der Sicht auf  berühmte Prager Bauwerke vom Fluss aus, ein wenig „neidisch“ blickten wir auf die Brückenvielfalt. Nach dem Sonntagsfrühstück traten wir mit vielen Eindrücken die Heimreise an. Um die Busfahrt kurzweiliger zu gestalten, wurde in Meißen ein Zwischenstopp eingelegt. Bestens gelaunt landeten wir am späten Nachmittag in unserer Siedlung und möchten in Vorfreude auf die nächste Fahrt den Organisatoren – insbesondere Kuno Möller – „Danke“ sagen.

 

Die Neueinsteiger Gloria und Helmut Ostermeyer

Siedlerfahrt nach Prag - 11. bis 14. Oktober