Siedlerfahrt 19. bis 23. September 2018 nach Wien

Siedlerfahrt 2018

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Im Prater blüh´n wieder die Bäume


Am Ende einer Siedlerfahrt steht immer die Frage: Wohin soll es im kommenden Jahr gehen? Bereits auf der Rückfahrt von Breslau/ Krakau kam der Vorschlag, in die österreichische Hauptstadt zu fahren. W i e n !


Eine europäische Hauptstadt mit einer historischen Vergangenheit als Zentrum der Habsburger Monarchie bis 1918. Diese Zeit prägte vor allem das Stadtbild. Um Wien umfassend zu erkunden reichen unsere fünf Tage natürlich nicht aus.


Wien! Das klingt nach Schlagobers, Sachertorte, Prater, Hofreitschule, Philharmonie, Wiener Schnitzel und Fluchtachterl, den man beim Abschied in der Buschenschenke trinkt, was wir auch in Wolkersdorf taten.


Am Morgen des 19.9. stand uns eine ca. zehnstündige Reise bevor. Erst einmal eine grausige Vorstellung.


Die Fahrt begann anders als sonst. Zuerst gab es ein kleines Verkehrschaos an der Abfahrtstelle, denn 34 Siedlerfreunde blockierten die Einfahrt in unsere Siedlung. Dann machte Michael den Vorschlag, uns zu zeigen, wo er wohnt. Gesagt getan, alle waren einverstanden. So ging es in die Straße Am Hopfengarten. Kuno musste mit seiner Ansprache und dem traditionellen Rundgang warten. Es war ja auch noch Nacht und wir dösten vor uns hin. Doch dann lief alles wie gehabt. Udo, unser Reiseleiter plauderte ein wenig über Land und Leute. Leben in den Bus brachte Ilse. Sie verteilte Liedtexte. Wir im vorderen Teil des Busses waren der Meinung, dass es jetzt los geht s mit dem Gesang. Fehlanzeige! Sie waren für den Heurigenabend bestimmt.
Letzte Rast in Mähren, kurzer Toilettengang. Plötzlich trat der Erste mit einem halben Liter schäumenden Gerstensaftes aus der Raststätte. Da gab es kein Halten mehr. Von der Klimaanlage ausgedörrte Kehlen verlangten nach dem erfrischenden Nass.


In Wolkersdorf der nächste Höhepunkt. Ein rasant sprechender Wirt empfing uns. Man konnte meinen, Dieter Thomas Heck hätte uns mit österreichischem Dialekt empfangen.


So erfuhren wir einiges über den Ort, der im Weinviertel am Rande der Hauptstadt liegt.


Das Hotel ist vor allem für das hervorragende Frühstücksbuffet zu loben.


Herzlich empfangen wurden wir von unserer Reiseführerin Maria. So erfuhren wir einiges über Wiener und deren Sprache. Sie bezeichnen den Obdachlosen als Pandler, die Straßenbahn als Bimm. Beim Rundgang schlenderten wir durch die Innenstadt mit Hofburg und natürlich dem „ Steffel“. Der Nachmittag diente der Erholung von Geist und Körper je nach Laune.


Höhepunkt des Tages war der Heurigenabend. Gutes und reichhaltiges Essen hoben die Laune und machten doch auch müde. Dann kam der Akkordeonspieler. Darauf hatten wir gewartet und waren ja textlich vorbereitet. Dank der musikalischen Vorbildung konnte Dieter S. den Ton angeben und so kam unsere Sangeskunst zum Tragen. Ein großes Lob an dieser Stelle für Sigrid und Lothar, die das Eis brachen und die Tanzrunde eröffneten.
Der folgende Tag war den Schlössern Belvedere und Schönbrunn gewidmet.


Der Sonnabend war von Freizeit ausgefüllt. Der Bus steuerte drei Ziele an: Naschmarkt, Prater, Innenstadt. Wir waren im Prater. Gemütliche Fahrt mit dem Riesenrad. Aber in unserer Gruppe gab es einen tapferen Helden namens Burkhard. Mit Erstaunen sahen wir ihn über die Gleise der Achterbahn rasen.
Zum Schluss die Frage: Was haben Wien und Magdeburg gemeinsam? Beide liegen an einem Fluss und haben ein Hundertwasserhaus.


Magdeburg empfing uns zu unserer Freude mit Regen.

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