Siedlerfahrt 2020

Siedlerfahrt 2020

Rückblende Siedlerfahrt vom 14.10. bis 18.10. 2020
Die Reise ins „Wirtshaus im Spessart“

Die Siedlerfahrt liegt hinter uns. Zurück bleibt die Erinnerung und die Vorfreude auf die kommende Fahrt.

Wir sind der Überzeugung, dass diese Fahrt uns länger in Erinnerung bleiben wird als andere. Zum einen die Jahreszahl 2020 und die äußeren Umstände des Jahres. Die
Pandemie Covid-19 warf in der Vorbereitung ihre Schatten voraus. Immer stand die bange Frage im Raum, ob wir denn überhaupt fahren können. Kann man es wagen? Welche Bedingungen wird es geben?Und wir hatten Glück. Eine Reise war möglich.

So konnte gestartet werden in den Spessart - dem Wald der Spechte.

Bekannt war er uns Älteren aus dem Film „Das Wirtshaus im Spessart“ und dem Folgefilm „Das Spukschloß im Spessart“. Unseren Mitreisenden aus der Krabbelstube (Originalton Uwe) völlig unbekannt.
Trotz aller Widrigkeiten konnte Kuno den Vertrag mit PP abschließen.

So machten wir uns am 14. 10. um 6.00Uhr auf die Reise ins Landhotel nach Heigenbrücken. Zweifelsohne eine bessere Wahl als das im Film gezeigte Hotel im Spessartwalde. Man könnte auch sagen „Auf zum Maskenball!“
Corona zwang uns, im Bus, in geschlossenen Räumen Masken zu tragen. Wir hatten den Vorteil, dass wir uns alle gut kennen, so kam es auch nicht zu peinlichen Verwechselungen. Auch vertrugen unsere Hände das Desinfizieren gut.

Alles war von Familie Möller gut vorbereitet:

- 4 Sternebus von PP mit Semino- Rossi-Widmung
- Ronni am Lenkrad und in der „Kombüse“
- Doris als gute Seele für eine angenehme Fahrt (Begleiterin auch nach Wittenberg)

Wir fanden schnell Kontakt zueinander, und so gestaltete sich die Tour trotz Masken und leichtem Regen für alle 37 Mitreisenden zu einem Erlebnis.

Zwischenstopp in Lohr.! Hier machten wir Bekanntschaft mit dem Schneewittchenspiegel sowie den lustigen Figuren Mopper, Mops und Schnödel.

Die Mitarbeiter des Hotels machten uns zu Beginn klar, dass es hier eine Rundumversorgung gibt.

Eingedeckte Tische mit Kaffee, Kuchen und einem Tonpfeifchen, aus dem aber kein Rauch sondern eine kräftigende Flüssigkeit tropfte.(Waren wir aus dem Bus nicht ge-
wohnt!!!) Sicherlich war es eine Art Anticoronasaft.

Die Zimmer waren schnell bezogen und so konnten wir von der Gastronomie Besitz ergreifen. Gesprächsstoff gab es vom ersten Augenblick an. Um das leibliche Wohl kümmerten sich die Serviererinnen, die schnell merkten ,dass wir ganz tolle Gäste sind.
Im Kaminzimmer war alles für den Filmabend vorbereitet.

Der Uraltfilm „Das Wirtshaus im Spessart“begeisterte nicht so recht, trifft er doch nicht mehr den Zeitgeschmack. Aber so hatten wir einen Vorgeschmack auf das Wasserschloss in Mespelbrunn , das ja als Drehort diente.
Toll der Abend mit dem Schreiner, der dem Akkordion herrliche Klänge entlockte und dazu sang - eine Weltreise per Musik.

Das gemütliche Zusammensein im Restaurant und im Kaminzimmer förderte wieder das Zusammengehörigkeitsgefühl, was zweifelsfrei für ein Vereinsleben notwendig ist.
Die Tage waren ausgefüllt mit Fahrten in die umliegenden Städte mit herrlichen Bauten – Fachwerkhäuser, Kirchen und Schlösser. Unsere Reisebegleiter verwiesen auf Persönlichkeiten,Lebensumstände,Sprachgewohnheiten.
Die Orte hatten das Glück - bis auf Aschaffenburg – von Kriegshandlungen verschont geblieben zu sein.
Man muss dabei gewesen sein, um alles richtig erfassen zu können.

Fünf schöne, aber auch anstrengende Tage waren schnell vorüber.

Einen Wermutstropfen gab es. Die Kaffeemaschine streikte! Dafür schmeckten die Buletten aber umso besser. Auch gab es ja Cappuccino und andere Getränke.
Unser Dank an dieser Stelle den Organisatoren , den Betreuern und allen Mitreisenden für die gelungene Reise.

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